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Schidduch: Wo jüdische Singles ihr Herzblatt finden

Drucken Teilen Ein Vernunftentscheid schliesst Liebe nicht aus: Hadas Yaron, die auch in der Netflix-Serie «Shtisel» mitspielt, hier im Film «Fill the Void».

Gesucht Gefunden. Partnerschaft und Liebe im Judentum

Imago Tinder ist eine einzige Überforderung geworden. Dass man auf diesem Weg noch den Richtigen findet, scheint hoffnungslos. Und die besten Seiten im Menschen befördert die Dating-App auch nicht. So soll es Leute geben, die bei ihren Treffen unter dem Tisch oder auf dem WC weiter tindern, wenn das Gegenüber nicht ihren Erwartungen entspricht.

Die Jährige Krefelderin mit der besonderen Begabung führt Paare zusammen, die in ihren Augen gut harmonieren. Sara Kofmann hilft als Heiratsvermittlerin jüdischen Menschen bei der Suche nach einem Partner. Die Tradition und stellt Verstand vor Gefühl. Kein Wunder, dass sich viele bei der Suche helfen lassen — von den Eltern, den Freunden oder von einem professionellen Heiratsvermittler.

Das hat die Psychologin Johanna Degen kürzlich in einem Interview im «Tages-Anzeiger» gesagt. Degen forscht zu Tinder.

Weil immer mehr Leute die Online-Partnersuche als Zumutung erleben, kehren sie Tinder den Rücken zu. Ich hätte einen Vorschlag für sie: Man sollte den Eltern, Verwandten und Freunden gestatten, sich in die Suche nach dem Passenden einzumischen.

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Gerade der Rat von Vater und Mutter kann hilfreich sein. Denn kaum jemand kennt uns so gut wie sie. Sie sind meist selber verheiratet und blicken auf viele Jahre Ehe zurück. Auf ihre Erfahrung kann man vertrauen.

»Wieso denkst du nach dem Sex daran, dass ich Jüdin bin?«

Sie können sugar mummy dating kostenlos, wer als Gefährte oder Gefährtin taugt. Die arrangierte Ehe, deren Vorzüge ich hier darlegen will, kennt man in der jüdischen Kultur seit Jahrtausenden. Junge jüdisch-orthodoxe Paare werden so verkuppelt, oft auch durch professionelle Partnervermittler, die die beiden Familien gut kennen oder sich Informationen partnersuche jüdisch sie einholen.

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Gefällt den Heiratswilligen, was sie über den anderen hören, treffen sie sich, um dann zu entscheiden, ob sie sich ein zweites Mal treffen. Dieser Prozess nennt sich «Schidduch».

Das hebräische Wort «Schidduch» bedeutet «Vorstellen», «Verhandeln». Verbindlichkeit ist ein Wert Etwas eingenommen für die arrangierte Ehe hat mich die Netflix-Serie «Shtisel».

Wer zusammenpasst, bestimmt kein Algorithmus, sondern er, Fotos legt er seinen Kunden aus Prinzip keine vor. Mit dieser Methode hat er Erfolg, nur seinen Sohn brachte er bislang nicht unter die Haube. Seit 27 Jahren verkuppelt er mit seiner Agentur «Simantov International» jüdische Männer und Frauen rund um den Globus. In der jüdischen Kultur betreiben sie seit Jahrtausenden «Schidduch», das jüdische «Matchmaking».

Shtisel ist der Name einer jüdisch-orthodoxen Familie in Jerusalem. Das Oberhaupt der Familie, ein verwitweter Vater und Rabbi, möchte seinen jüngsten Sohn Akiva verheiraten.

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Als sich dieser in eine ältere Frau und alleinstehende Mutter verliebt, der schon zwei Männer weggestorben sind, interveniert der Patriarch. Man kann den Entscheid grausam finden, aber ob er letztlich nicht weise partnersuche jüdisch, bleibt offen.

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Womöglich hat er Akiva vor dem Unglück bewahrt. Der Vater redet auch bei den weiteren Frauen mit: Es kümmert ihn. Herzlos ist er nicht.

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Die sich anbahnenden Beziehungen in «Shtisel» sind voller schüchterner Gesten, die bestehenden zeichnet eine grosse Verbindlichkeit aus. Keine Ehe scheint ein Gefängnis, auch wenn jede arrangiert ist.

Romantisiert wird nichts, aber auch nicht verteufelt.

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Natürlich lobe ich hier nicht die Ehe, die unter Zwang gegründet wird. Gewiss kommen im ultraorthodoxen Milieu auch unglückliche Verbindungen zustande, eine weitere Netflix-Serie, «Unorthodox» nach dem Buch von Deborah Feldman, erzählt davon.

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Doch eine moderne religiöse Familie übt keinen Druck aus. Was mich am jüdischen Partnersuche jüdisch überzeugt: Kommt eine Beziehung auf diese Weise zustande, so läuft es gerade umgekehrt als üblich. Man lernt sich zuerst kennen, ist sich sympathisch oder empfindet im besten Fall bald tiefer.

Sex steht am Ende des Werbens umeinander. Durch das Berührungsverbot intensiviert sich die Anziehung. So können sich vorher Gefühle entwickeln.

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Wenn man dann heiratet, wächst die Liebe. Sex als Mittel zur Erkenntnis In modernen Beziehungen hingegen wird als individuelle Freiheit gefeiert, was sich oft in einen Zwang umkehrt. Man probiert viele mögliche Partner aus, um ans Ziel zu gelangen.

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Das Ziel bleibt die dauerhafte, feste Beziehung. Das Mittel, diese eine Beziehung zu «erkennen», ist unverbindlicher Sex: Man muss zuerst mit jemandem schlafen, um zu wissen, ob man sich auf diesen Menschen einlassen will. Das ist auf Dauer anstrengend. Zudem resultiert daraus eine «Kultur der Lieblosigkeit» Eva Illouz. Nichts Liebloseres als das unter dem Tisch tindernde Date.

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